Schutzklassifizierungen
Risikomanagement & Sicherheitsmaßnahmen
Schutzklassifizierungen
Risikomanagement & Sicherheitsmaßnahmen
Schutzklassen
Die Schutzklassifizierung von Projekten ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Sie hilft dabei, potenzielle Schäden zu bewerten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um diese zu verhindern oder zu minimieren. Die Klassifizierung erfolgt in drei Stufen: Mittel, Hoch und Sehr hoch.
Mittel
Projekte, die als "Mittel" eingestuft werden, bergen ein geringes Schadensrisiko. Etwaige Schäden können durch übliche Sicherheitsmaßnahmen verhindert oder behoben werden. Beispiele für solche Projekte sind die Entwicklung einer internen Unternehmenswebsite oder die Durchführung von Standard-Marketingkampagnen. Hier reichen Maßnahmen wie regelmäßige Backups, Zugangskontrollen und grundlegende Datenschutzrichtlinien aus, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Hoch
Projekte mit der Klassifizierung "Hoch" weisen ein erhebliches Schadensrisiko auf. Diese Schäden können durch besondere Sicherheitsmaßnahmen verhindert oder begrenzt werden, zusätzlich zu den üblichen Maßnahmen. Beispiele hierfür sind Projekte, die sensible Kundendaten verarbeiten, wie die Implementierung eines neuen CRM-Systems oder die Entwicklung einer E-Commerce-Plattform. Hier sind erweiterte Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, wie z.B. verschärfte Zugangskontrollen, Verschlüsselung sensibler Daten und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen.
Sehr hoch
Projekte, die als "Sehr hoch" eingestuft werden, bergen ein existenzbedrohendes Schadensrisiko. Hier sind außergewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um Schäden zu verhindern oder zu minimieren. Beispiele für solche Projekte sind die Entwicklung von sicherheitskritischen Systemen für die Finanzbranche oder die Verwaltung hochsensibler Gesundheitsdaten. Zu den außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem die Implementierung von Multi-Faktor-Authentifizierung, die Nutzung von hochsicheren Rechenzentren und die Durchführung regelmäßiger Penetrationstests, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.
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